Lohnt sich Photovoltaik?
Solaranlage mit Speicher, Wärmepumpe und E-Auto zusammen gerechnet – mit Kredit oder ohne.
Lohnt sich eine Solaranlage – und wann hat sie sich bezahlt gemacht? Der Rechner spielt Stunde für Stunde typische Tage im ganzen Jahr durch: sonnige, wechselhafte und trübe. Einspeisevergütung aktuell: 7,70 ct/kWh (bis 10 kWp, Inbetriebnahme 1. August 2026 bis 31. Januar 2027).
PV-Rechner: Kosten, Ersparnis, Amortisation
1 · Deine Anlage
2 · Dein Verbrauch
3 · Finanzierung
Eigenkapital kleiner als die Kosten = der Rest wird über einen Kredit finanziert.
4 · Preise & Annahmen
Dein Geld über die Jahre
alles selbst bezahltmit Kredit (dein Geldbeutel)
Summe aller Einnahmen und Ausgaben. Startpunkt ist das, was du am Anfang selbst bezahlst. Wo die grüne Linie die Nulllinie kreuzt, hat sich die Anlage bezahlt gemacht. Ein kleiner Knick nach unten ist der neue Wechselrichter.
Was du dir sparst
Solarstrom und Verbrauch
Wärmepumpe und Solarstrom
Strombedarf Wärmepumpedavon Solarstrom
Monat für Monat
ErzeugungVerbrauchdavon selbst erzeugt
Tabelle Monat für Monat (kWh)
Tabelle Jahr für Jahr (€)
Schätzung mit typischen Wetter- und Verbrauchsprofilen – kein Ersatz für ein Angebot mit Planung vor Ort. Gerechnet mit 0,5 % Leistungsverlust pro Jahr und 2 % Kostensteigerung beim Betrieb. Aufteilung des Strompreises: BDEW-Strompreisanalyse (August 2026). Weitere Quellen: ADAC (Einspeisevergütung), 42watt (Anlagenpreise, Fraunhofer ISE).
Kleiner anfangen?
Auch ohne eigenes Dach geht etwas: Balkonkraftwerk-Rechner – lohnt sich ein Steckersolargerät? Und was ein E-Auto mit Solarstrom kostet: E-Auto-Kostenvergleich.
Häufige Fragen
Lohnt sich eine Photovoltaikanlage 2026 noch?
Meistens ja – vor allem, wenn man viel vom Strom selbst verbraucht. Eine Kilowattstunde vom eigenen Dach kostet über 20 Jahre gerechnet etwa 8 bis 12 Cent, Netzstrom kostet rund 37 Cent. Die Einspeisevergütung ist dagegen niedrig (derzeit 7,70 Cent bis 10 kWp). Je mehr man selbst verbraucht – etwa mit Wärmepumpe oder E-Auto –, desto schneller rechnet sich die Anlage. Typisch sind 10 bis 15 Jahre.
Wie hoch ist die Einspeisevergütung aktuell?
Für Anlagen, die vom 1. August 2026 bis 31. Januar 2027 in Betrieb gehen: 7,70 Cent pro kWh bei Teileinspeisung bis 10 kWp, 6,66 Cent für den Teil zwischen 10 und 40 kWp, bei Volleinspeisung bis 10 kWp 12,22 Cent. Die Vergütung gilt 20 Jahre fest. Für neue Anlagen gibt es bei negativen Börsenstrompreisen keine Vergütung.
Lohnt sich ein Batteriespeicher?
Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch deutlich, kostet aber auch etwa 400 bis 700 Euro pro kWh. Ob er sich rechnet, hängt vom Preis und vom Verbrauch abends ab. Im Rechner kann man einfach einmal mit und einmal ohne Speicher rechnen.
Was bringt Überschussladen beim E-Auto?
Beim Überschussladen lädt die Wallbox nur dann, wenn die Solaranlage mehr erzeugt, als im Haus gebraucht wird. Statt den Strom für 7,70 Cent einzuspeisen, fährt man damit – und spart Netzstrom für rund 37 Cent. Das klappt vor allem von April bis September und wenn das Auto tagsüber zu Hause steht.
Lohnt sich ein Kredit für die PV-Anlage?
Wenn der Kreditzins niedriger ist als die Rendite der Anlage, ja. Am Anfang ist die Kreditrate aber oft höher als die Ersparnis – man legt also ein paar Jahre lang monatlich etwas drauf. Der Rechner zeigt das Jahr für Jahr.
Was ist die 60-Prozent-Regel?
Neue Anlagen ab 2 kWp ohne intelligentes Messsystem (Smart Meter) dürfen höchstens 60 Prozent ihrer Leistung ins Netz einspeisen. Was darüber liegt und nicht selbst verbraucht wird, geht verloren. Mit Speicher, Wärmepumpe oder Überschussladen ist der Verlust meist gering.