Lohnt sich ein Balkonkraftwerk?
Lohnt sich ein Balkonkraftwerk? Der Rechner simuliert Stunde für Stunde, wie viel Solarstrom du selbst verbrauchst – inklusive der 800-Watt-Grenze des Wechselrichters.
Balkonkraftwerk-Rechner
Schätzung mit typischen Wetter- und Verbrauchsprofilen. Regeln und Preise: ADAC (Einspeisevergütung), 42watt (Anlagenpreise, Fraunhofer ISE).
Eigenes Dach?
Für eine richtige Solaranlage mit Speicher, Wärmepumpe oder E-Auto: PV-Rechner mit Amortisation und Kredit.
Häufige Fragen
Was ist bei Balkonkraftwerken erlaubt?
Der Wechselrichter darf höchstens 800 Watt ins Hausnetz abgeben, die Module dürfen zusammen bis zu 2.000 Watt Spitzenleistung haben. Angemeldet wird nur noch im Marktstammdatenregister, eine Meldung an den Netzbetreiber ist nicht mehr nötig. Ein normaler Schukostecker ist erlaubt.
Wie viel spart ein Balkonkraftwerk?
Mit zwei Modulen nach Süden (rund 800 Watt) erzeugt man etwa 650 bis 850 kWh im Jahr. Selbst verbraucht wird davon meist ein Drittel bis die Hälfte – das sind je nach Strompreis etwa 80 bis 150 Euro im Jahr. Der Rest fließt ohne Vergütung ins Netz.
Was ist die Grundlast?
Die Leistung, die im Haushalt immer läuft: Kühlschrank, Router, Geräte im Standby. Typisch sind 100 bis 200 Watt. Ein Balkonkraftwerk deckt vor allem diese Grundlast – je höher sie ist, desto mehr Strom verbraucht man selbst.
Lohnt sich ein Speicher für das Balkonkraftwerk?
Er erhöht den Eigenverbrauch deutlich, kostet aber etwa 400 bis 1.200 Euro. Oft verlängert er die Zeit, bis sich alles bezahlt gemacht hat. Im Rechner einfach vergleichen.